Refugees Emancipation
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The Refugees Emancipation Project is initiated
by asylum seekers.

The Refugees Emancipation Project is a project initiated by asylum seekers. The Project's goals are to improve the quality of life of Refugees in Germany by using the Internet as a tool to reduce their isolation, connecting them with each other, with their homelands, and with their local community. The Project conducts and maintains a Website where refugee issues, advocacy information and personal stories can be published.

"Refugees Emancipation" ist ein selbstorganisiertes Flüchtlingsprojekt. Es setzt sich dafür ein, dass Asylsuchenden sowohl fachlich als auch strukturell Zugang zu Computern und dem Internet ermöglicht wird, damit die Lebensqualität verbessert und Isolationsmechanismen ausgehebelt werden. Im Rahmen des Projekts werden mehrere Internetcafés in Gemeinschaftsunterkünften für AsylbewerberInnen betrieben, in Potsdam-Schlaatz, Prenzlau, Rathenow, Luckenwalde und Eisenhüttenstadt. Außerdem unterhält Refugees Emancipation ein Internetcafé in seinen Büroräumlichkeiten in Potsdam. Die Nutzung der Internetcafés ist kostenlos. Die Internetcafés sind offene Räume, die Asylsuchende selbst verwalten und in denen sie alternative Bildungsangebote wahrnehmen können. Zu den Bildungsangeboten, die Refugees Emancipation in den Internetcafés organisiert und durchführt, gehören zum Beispiel Computer-, Radio- und Audiotechnik sowie Deutschkurse.

Chu Eben

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 HELLO ALL
Please send an email (ADDRESS BELOW) TO THE MINISTER PRESIDENT AND SEE YOU  ON FRIDAY IN RATHENOW AND SATURDAY IN POTSDAM
ADDRESS IN THE BELOW
THANKS

*Deutsch version*

Stoppt die Abschiebung von William Ikor! William Ikor, ein Flüchtling aus Kamerun, lebt nun schon sein vierMonaten im Kirchenasyl in Rathenow. Er ist akut von Abschiebung bedroht.
Am Donnerstag, 24. Mai, wird die Brandenburger Härtefallkommission über ihn entscheiden. Die Zeit drängt. Wir müssen entschlossen unsereUnterstützung für William zeigen. Es kommt auf uns an!

*Freitag, 18. Mai, 11.00 Uhr, Rathenow, Bahnhof:
*Kundgebung und Fax-Aktion an Matthias Platzeck*, den Ministerpräsidenten von Brandenburg
*Samstag, 19. Mai, 11.00 Uhr, Potsdam, Brandenburgische Straße, Ecke Dortustraße:*Fax-Aktion an Matthias Platzeck*

*Schickt bitte *Solidaritäts-E-Mails* an den Ministerpräsidenten von Brandenburg. E-Mail: buergerbuero@stk.brandenburg.de

Schickt diesen Aufruf an alle Freund_innen und Bekannte!
(***Unten ein Text-Vorschlag***)

 

*English version*

For four months now, William Ikor, refugee from Cameroon, has been living in church asylum in Rathenow.
He is in acute danger of beingdeported. On Thursday, May 24th, the Brandenburg 'Härtefallkommission'will see into his case. What's urgently needed now, that's to showsupport for William.
We can make a change!* Friday, May 18th, 11 am, Rathenow, TRAIN STATION*Rally and Fax action to Matthias Platzeck*, Prime Minister of Brandenburg.


*Saturday, May 19th, 11 am, Potsdam, Brandenburgische Straße, corner of Dortustraße:
*Fax action to Matthias Platzeck*

*Please send an *e-mail of solidarity* with William to the Brandenburgprime minister. Send it to: buergerbuero@stk.brandenburg.de


Please spread this mail as wide as possible!
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Text:



Sehr geehrter Herr Platzeck,  ich wende mich an Sie in einer dringenden
Angelegenheit. Wie Sie wissen, droht dem Flüchtling William Ikor die
Abschiebung nach Kamerun. Am 24. Mai wird die Härtefallkommission sich
mit seinem Fall befassen. Ich möchte Sie bitten, sich für William Ikor
einzusetzen.

*William Ikor lebt in Brandenburg seit dem Jahr 2001, seit elf Jahrenlebt
er in Rathenow. Elf Jahre in Deutschland – wie kann man einen
Menschen, der so lange Zeit unter uns gelebt hat, abschieben? Bei allen
bisherigen Bleiberechtsregelungen sowie bei den aktuellen von der SPD
mitgetragenen Entwürfen für eine neue stichtagsunabhängige
Bleiberechtsregelung wird übereinstimmend anerkannt, dass nach acht
Jahren gelebter Integration ein Aufenthaltsrecht erteilt werden sollte.
Und nun soll jemand nach elf Jahren abgeschoben werden?

*William Ikor engagiert sich seit Jahren in Rathenow, viele kennen undschätzen
ihn, wie er das Internet-Café von „Refugees Emancipation“aufgebaut und am
Laufen gehalten hat. Die Arbeit von Refugees
Emancipation wird in dem Bericht der Landesregierung vom 06.01.12 als
Best-Practise Projekt aufgeführt.
Herr Ikor hat sich um ein besseres Verständnis zwischen den Flüchtlingen
und der deutschen Bevölkerung in Rathenow verdient gemacht – und das in
Rathenow, wo es bis heute ein massives Nazi-Problem gibt. In Zukunft
könnte er sogar einen „Bürgerarbeitsplatz“ im Internet-Café haben. Zwei
konkrete Jobangebote im Garten- und Landschaftsbau im Havelland hat er
ohnehin schon. Sein Deutsch ist nicht schlecht und er ist gut integriert
– und so jemand soll nach über 10 jährigem Aufenthalt aus Brandenburg
abgeschoben werden ?

* Bei einer Abschiebung nach Kamerun droht ihm die Festnahme schon am
Flughafen. Kamerun ist ein hochkorrupter Staat. Transparency
International listet Kamerun auf Platz 146 von 178 Staaten ganz oben auf
dem Korruptionsindex. Nach dem „Global Corruption Barometer“ gilt die
Polizei von Kamerun als die „korrupteste Institution der Welt“. Konkret
heißt das, dass die Grenzpolizei unberechenbar ist. Abgeschobene
Asylbewerber nimmt sie in der Regel erst einmal fest. Was dann
geschieht, hängt vom Zufall und dem Bakschisch ab. Es ist nicht mit
Sicherheit auszuschließen, dass Herr Ikor, weil er die Gendarmerie nicht
bestechen kann, in ein Gefängnis geworfen wird. Und es ist allgemein
bekannt, dass die Gefängnisse in Kamerun lebenbedrohlich
sind: drei- bis vierfach überbelegt, ohne medizinische Versorgung, ohne
ausreichendes Essen. Ein Ticket zum Sterben.

* Nach den Regeln der Härtefallkommission hat William Ikor ein Problem.
Die Ausländerbehörde Rathenow wirft ihm vor, er sei sog.
„Mitwirkungspflichten“ nicht ausreichend nachgekommen. Tatsächlich hat
er sich aber wiederholt bei der Botschaft Kameruns um die Ausstellung
eines Passes bemüht. Er ist lediglich nicht mit nach Köln gefahren, wo
er von kamerunischen Regierungsbeamten hätte verhört werden sollen,
damit ihm auf diesem Wege ein Reisepass ausgestellt wird. Herr Ikor
sagt, er habe Angst gehabt und Alpträume, bei der Vorstellung, die
üblichen korrupten Beamten aus Kamerun zu treffen, die ihn nur genauer
unter die Lupe nehmen wollten. Darf ihm daraus ein Strick gedreht werden?

Herr Platzeck, aus diesen Gründen möchte Sie bitten, sich für eine
humanitäre Lösung für William Ikor einzusetzen. Bitte halten Sie mich
über Ihre Schritte auf dem Laufenden.

Mit freundlichen Grüßen

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
(end of text)

Refugees' Emancipation + Women in Exil + FIBB
Dortustr. 46
14467 Potsdam
Tel. 0331 201 69 27 and 0176 362 660 43
Fax 0331 201 57 58
info@refugeesemancipation.com
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